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Fritz-Greve Gymnasium
Am Zachow 39 - 17139 Malchin
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Leitfaden

Eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

und Hinweise zur Gestaltung von Facharbeiten

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung. 3

1    Vom Thema zur Fragestellung. 3

2    Recherche von Literatur 3

2.1   Grundlegende Recherche mit Präzisierung der Fragestellung. 3

2.2   Ausführliche Literaturrecherche. 3

2.2.1   Auswerten von Literaturverzeichnissen. 3

2.2.2   Richtig kopieren. 3

2.2.3   Umgang mit Literatur 3

2.2.4   Tabellen, Abbildungen und Grafiken. 4

2.2.5   Zitieren. 4

3    Hinweise zur Gestaltung von Facharbeiten. 6

3.1   Gliederung. 6

3.2   Aufbau einer Facharbeit 6

3.2.1   Titelblatt 6

3.2.2   Vorwort (fakultativ) 6

3.2.3   Inhaltsverzeichnis. 7

3.2.4   Einleitung. 7

3.2.5   Hauptteil 7

3.2.6   Schluss. 7

3.2.7   Anhang. 8

3.2.8   Literatur- und Quellenverzeichnis. 8

3.2.9   Formblatt mit Schlusserklärung. 9

4    Hinweise zur Formatierung von Facharbeiten. 10

4.1   Vorbemerkung. 10

4.2   Äußeres Erscheinungsbild. 10

5    Bewertung der Facharbeit 11

Literatur- und Quellenverzeichnis für den vorliegenden Leitfaden. 12

Vorbemerkung
Das Verfassen schriftlicher Arbeiten ist eine zentrale Tätigkeit im Fachunterricht des Gymnasiums und im Studium. Dieser Leitfaden soll helfen, die Anfertigung und Gestaltung schriftlicher Facharbeiten zu erleichtern. Er enthält wesentliche Aspekte, die beim Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten am Fritz-Greve-Gymnasium zu beachten sind.

  

1.

 

Vom Thema zur Fragestellung 

 

Bei wissenschaftlichen Arbeiten handelt es sich um die systematische Beantwortung einer Fragestellung oder die Diskussion einer These unter Zuhilfenahme der Ergebnisse bisheriger Forschung. Fragestellungen und Thesen grenzen den Umfang der Beschäftigung mit einem Thema ein. Demzufolge wird nicht ausschließlich die Aneinanderreihung erworbenen Wissens erwartet. Die größtmögliche Klarheit über die Fragestellung ist eine Grundvoraussetzung für effektives wissenschaftliches Arbeiten.
              
2. Recherche von Literatur
   
2.1 Grundlegende Recherche mit Präzisierung der Fragestellung

 

Um die Ergebnisse bisheriger Forschung aufzuarbeiten, ist eine gründliche Literaturrecherche erforderlich, die sich zunächst auf das Auffinden

  • grundlegender Beiträge in Handbüchern sowie
  • neuerer Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften und
  • aktueller Dissertationen beziehen wird.

Diese Recherche bietet einen Überblick über den Forschungsstand und dient der Präzisierung der Fragestellung.

   
2.2 Ausführliche Literaturrecherche
     
2.2.1 Auswerten von Literaturverzeichnissen

     

Für die weitere Literaturrecherche empfiehlt es sich unter anderem, systematisch die Literaturverzeichnisse der Grundliteratur auszuwerten und dort gefundene Literatur zu suchen. Zur Recherche verwendet man die in den Bibliotheken vorhandenen Kataloge.

      

2.2.2

Richtig kopieren

      

Richtiges Kopieren ist sinnvolles Kopieren. Es erspart später aufwendiges Suchen und beinhaltet insbesondere, dass bibliographische Angaben und Seitenzahlen in den Kopien vermerkt sein müssen.

 
2.2.3 Umgang mit Literatur
 

Die meisten Fachbücher bieten für einen ersten Überblick verschiedene Orientierungshilfen an:

  • Einleitung (Hinweise auf Methodik, Zielsetzung und Abgrenzung)
  • Inhaltsverzeichnis (gedankliche Abfolge und Argumentationsverlauf erkennbar)
  • Stichwortverzeichnis (Angabe der Buchstellen, wo das entsprechende Thema abgehandelt wird)

Zur genauen Literaturauswertung ist es sinnvoll, möglichst effektiv zu lesen:

1. Kursorisches Lesen:

Ziel des kuriosen Lesens ist es, sich einen Überblick über die Argumentationen des Autors zu verschaffen. Zunächst sollten Einleitung und Zusammenfassung gelesen werden. Sodann empfiehlt es sich, diejenigen Kapitel, die im Hinblick auf die Fragestellung interessant erscheinen, „quer zu lesen“ und wesentliche Stichworte bzw. Sätze mit einem Textmarker anzustreichen.

2. Exaktes Lesen:

Das exakte Lesen dient dem Anstreichen von zu übernehmenden Argumentationen und Zitaten sowie dem Herausschreiben weiterführender Literatur.

   
2.2.4 Tabellen, Abbildungen und Grafiken
    

Sämtliche Abbildungen, Grafiken und Tabellen sind zu nummerieren und mit einer Bildlegende zu versehen. So lässt sich im Text problemlos auf Abbildungen oder Tabellen verweisen und Bezug nehmen (z. B. vgl. Abb. 2: wie in Tabelle 7 ersichtlich) und dank der kurzen Erläuterung in der Legende ist auch sofort ersichtlich, was in der betreffenden Abbildung dargestellt werden soll. Abbildungen, Grafiken und Tabellen sind in den Fließtext in angemessener Größe einzuarbeiten. Zwischen der Bildlegende und dem Fließtext der Arbeit sollte ein deutlicher Abstand von mindestens 0,5 cm eingefügt werden. Wenn eine Arbeit viele Abbildungen und Tabellen enthält, empfiehlt es sich, nach dem Inhaltsverzeichnis eigene Verzeichnisse der Abbildungen und der Tabellen beizufügen.

   
2.2.5 Zitieren
   

a) Wörtliche Zitate:

Prägnante Sätze oder Abschnitte aus Literaturquellen, die sehr aussagekräftig oder passend sind, können wörtlich zitiert werden. Die wörtlichen Zitate müssen durch Anführungsstriche kenntlich gemacht werden und die Quelle wird als Fußnote unter den Text gesetzt. Fußnoten werden fortlaufend durch die gesamte Facharbeit nummeriert. Dazu wird der Name des Verfassers (Vorname, Nachname) angegeben, Komma, Titel der Quelle (kursiv gesetzt), Erscheinungsort und Erscheinungsjahr der Quelle (abgetrennt durch ein Komma, in Klammern), Komma und schließlich die Seitenzahl auf der das Zitat gefunden wurde.

Beispiel:

Gleichzeitig aber erwächst aus dem schnellen Wandel auch Unsicherheit, die „Lücken in die fragile Architektur jugendlicher Identität“ reißen kann.1

________________________

1 Claudia Kugelmann, Starke Mädchen - Schöne Frauen? Weiblichkeitszwang und Sport im Alltag (Butzbach, 1996), S. 34

Lässt man Teile des Zitates weg, wird dies durch eckige Klammern mit drei Punkten angegeben: […]

Beispiel:

Besonders im Kindes- und Jugendalter scheinen nach wie vor die eindeutigen Männlichkeitsbilder mehr Anziehungskraft zu besitzen. „Egal ob auf dem Schulhof oder im Jungentreff: […] Mädchenärgern wird zum Sport, Grapschen zur Mutprobe."

b) Sinngemäße Zitate

Wird sich auf einen Autor bezogen, weil man von ihm Informationen abgelesen hat, wird dies durch ein indirektes Zitat gekennzeichnet. D.h. die betreffenden Informationen werden zwar benutzt, aber anders formuliert. Sinngemäße Zitat erfolgen ohne Anführungsstriche und der Quellenhinweis wird in der Fußnote mit einem „vgl.“ oder „vgl. dazu“ markiert.

Beispiel:

Doch solche und ähnliche Ereignisse werden immer wieder berichtet: Jungen trumpfen auf, Mädchen lassen sich von ihnen dominieren und herabsetzen, selten nur wehren sie sich dagegen, Lehrkräfte schauen verständnislos, hilflos oder desinteressiert zu, ja manche Lehrerinnen erscheinen selbst als Opfer männlicher Aggression.2

________________________

2 vgl.: Claudia Kugelmann, Starke Mädchen - Schöne Frauen? Weiblichkeitszwang und Sport im Alltag (Butzbach, 1996), S. 34

oder

Die Ergebnisse neuerer empirischer Sozialforschungen zu Bewegungs- und Spielräumen von Kindern3 zeigen, dass Mädchen in einigen Bereichen deutlich unterrepräsentiert und damit potentiell in der Entwicklung ihrer Möglichkeiten gegenüber Jungen benachteiligt sind.

________________________

3 vgl.: Claudia Kugelmann, Starke Mädchen - Schöne Frauen? Weiblichkeitszwang und Sport im Alltag (Butzbach, 1996), S. 37-41

oder

Petersen4 bezeichnet die Person des Sportlehrers als eine zentrale Bezugsgröße für die Prozesse der Rollenübernahme und Rollenerweiterung im Sport.

________________________

4 vgl. Albert Petersen, Die Rolle des Sportlehrers (Berlin, 2005), S. 7-14

c) Zitate aus Zeitschriften oder Zeitungen

Bei Zitaten aus Zeitschriften wird vor dem Erscheinungsjahr die Nummer der Ausgabe angegeben. Der Titel des Artikels wird in Anführungszeichen gesetzt und der Titel der Zeitschrift kursiv gedruckt.

Beispiel:

„Obwohl die Vorstellungen davon, was männlich und was weiblich ist, oft ungebrochen weiter gelten, kann kein Zweifel daran bestehen, dass wir Zeitgenossen ihrer Auflösung sind und dass dieser Zerfall sein historisches Recht und eine gesellschaftliche Notwendigkeit hat.“5

______________________

5 Friedrich Seng, „Rollenbilder der Moderne“. Der Spiegel, 11 (2002), 101-118

Bei Zeitungen wird das Datum der Ausgabe angegeben.

Beispiel:

Dies gilt grundsätzlich für alle Fächer, auch wenn in den naturwissenschaftlichen in dieser Beziehung in letzter Zeit Zweifel auftauchen.6

______________________

6 Katharina Vogel, „Der Fächerkanon an bundesdeutschen Schulen“. Süddeutsche Zeitung,(27.02.2007)

d) Internetzitate

Generell ist mit Internetzitaten genauso zu verfahren wie oben beschrieben. Internetquellen, die für die Facharbeit benutzt werden, müssen zur eigenen Sicherheit, aber auch zum Nachweis der Quelle, einmal ausgedruckt und der Facharbeit im Anhang beigefügt werden, da Internetquellen teilweise recht kurzlebig sind und unter Umständen von der betreuenden Lehrperson nicht wieder gefunden werden können.

e) weitere Punkte, die zu beachten sind:

Sind mehrere Autoren für ein Werk verantwortlich, so werden alle Autoren in der oben beschriebenen Form genannt.

Beispiel:

Sie argumentieren, dass „Mädchen, die zum Mädchensportunterricht gezwungen werden, gegenüber Jungen in ihren Entwicklungsmöglichkeiten benachteiligt sind.“7

______________________

7 Friedrich Funke, Jörg Heine, Stefan Schmerbitz, Jungen und Mädchen im Sport (München, 2003), S. 2

Das Zitat muss stets in den Textzusammenhang eingebaut werden. Durch seine Verwendung darf  es zu keinem Satzbaufehler oder einem Bruch in der Gedankenführung kommen.

Das Zitat muss nicht in einem vollständigen Satz wiedergegeben werden.

Die Anmerkungen werden laufend durchnummeriert.

Die Anmerkungen werden an den unteren Rand der jeweiligen Seite gesetzt.

Eine Fußnote kann sich auf ein einzelnes Wort, eine Wortgruppe oder auf einen ganzen Satz beziehen. Entsprechend ist das Fußnotenzeichen zu platzieren.

    
3. Hinweise zur Gestaltung von Facharbeiten
   
3.1 Gliederung
  

Die Gliederung ist das Grundgerüst der Arbeit und sollte den „roten Faden" markieren. Deshalb ist es notwendig, sich schon vorzeitig über die Abfolge der Gliederungspunkte Gedanken zu machen. Kurze und treffende Kapitelbezeichnungen sowie eine nicht zu kompliziert verschachtelte Struktur sind für die Gliederung wichtig.

   
3.2 Aufbau einer Facharbeit
    
  • Titelblatt
  • Vorwort (fakultativ)
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schlussteil
  • Anhang
  • Literaturverzeichnis
  • Formblatt mit Schlusserklärung
   
3.2.1 Titelblatt
    

Jede Arbeit muss ein Titelblatt enthalten. Es ist die Visitenkarte der Facharbeit. Der Leser nimmt an dieser Stelle den ersten Kontakt mit der Arbeit auf. Es dient dazu, die Arbeit prüfungstechnisch korrekt einzuordnen. Aus diesem Grund muss es folgende formale Angaben enthalten:

  • Name der Schule
  • Schuljahr, Kurs und Fach, in dem die Facharbeit verfasst wurde
  • Name und Vorname
  • Thema der Arbeit
  • Name der betreuenden Fachlehrerin/des betreuenden Fachlehrers
  • Termin der Themenübergabe
  • Termin der Abgabe der Arbeit

    
3.2.2 Vorwort (falkultativ)
    

Ein Vorwort gehört nicht zum inhaltlichen Teil der Arbeit und ist deshalb entbehrlich. Es kann aber zu einer Erklärung benutzt werden, in der die Motivation, Zielsetzung und besondere Begebenheiten bei der Abfassung der Arbeit beschrieben werden. Im Vorwort findet möglicherweise der Dank für Unterstützung seinen Platz. Es endet mit Orts- und Datumsangabe sowie dem Namen des Verfassers und umfasst maximal eine Seite.

    
3.2.3 Inhaltsverzeichnis
     

Jede Facharbeit muss ein Inhaltsverzeichnis enthalten. Es dient dazu, die Gliederung der Arbeit auf einen Blick zu präsentieren und dem Leser eine schnelle Orientierung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck enthält das Verzeichnis:

  • alle Nummerierungselemente der Gliederungspunkte (Teile, Kapitel, Unterkapitel usw.)
  • alle Überschriften der Gliederungspunkte,
  • die Seitenzahl, auf denen die einzelnen Überschriften stehen

Bei der Gestaltung des Inhaltsverzeichnisses ist sich am vorliegenden Leitfaden zu orientieren.

    
3.2.4 Einleitung
    

Die Einleitung bereitet den Hauptteil vor, indem die Einbettung der gewählten Fragestellung in ein weiteres Umfeld oder den Rahmen einer Dachdiskussion aufgezeigt wird. Das heißt, es erfolgt eine Zielorientierung und Motivierung sowie die Einbindung in das wissenschaftliche Umfeld.

Eine Einleitung sollte mindestens enthalten:

  • eine Einbettung, Darlegung und Begründung der der Arbeit zugrunde liegenden Fragestellung/These;
  • Einengungen des Themas auf bestimmte Aspekte der Fragestellung und deren Begründung (Einzelfragestellung);
  • das Vorgehen zur Beantwortung der Fragestellung bzw. der Einzelfragestellungen (Unter-suchungsmethoden);

     
3.2.5 Hauptteil
     

Im Hauptteil werden gemäß der Gliederung die bearbeiteten Zusammenhänge dargelegt. Die Arbeit dient ausschließlich der Beantwortung der eingangs genannten Fragestellung auf der Basis der verfügbaren Literatur. Jedes Kapitel sollte mit der Nennung der Einzelfrage des Kapitels beginnen und diese nochmals in den Gesamtzusammenhang stellen. Innerhalb der Kapitel wird dann diejenige Literatur beschrieben, die für die Beantwortung der Fragestellung herangezogen werden kann.

Bei der Auswertung der Literatur ist zwischen beschreibenden Texten mit theoretischer Begründung bzw. empirischer Untermauerung und Handlungsempfehlungen zu unterscheiden.

Dabei ist es mitunter notwendig, einzelne Autoren auch länger zu referieren, wenn dies dem Verständnis des Lesers von der Argumentation dient. Gerade für Anfänger wissenschaftlichen Arbeitens ist wesentlich, darauf zu achten, dass Deskription nicht mit Wertungen oder eigenen Gedanken vermischt wird. Sinnvoll kann es sein, am Ende eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse vorzunehmen.

Wenn das Thema der Facharbeit einen praktischen Teil zulässt, sollte dieser unbedingt Bestandteil der Arbeit sein. Umfang und Wertigkeit diesbezüglich sind zu Beginn mit der betreuenden Lehrerin/dem betreuenden Lehrer abzustimmen.

    
3.2.6 Schluss
    

Der Schluss enthält eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse der Arbeit und eventuell einen Ausblick. Hauptanliegen des Schlussteils ist es, zentrale Aussagen der Arbeit logisch verknüpft darzustellen. Dabei sollte die zusammenfassende Diskussion hinsichtlich der eingangs aufgeworfenen Frage bzw. These argumentationsleitend sein. Auf der Basis dieser Darstellungen sind abschließende, auch normativ orientierte Schlussfolgerungen besonders wertvoll, da sie oft den Gehalt einer Arbeit ausmachen. Diese können sich z.B. auf mögliche anzustrebende Konsequenzen in der Praxis, auf eventuelle Forschungslücken oder auch auf den Revisionsbedarf der eigenen Arbeit beziehen.

    
2.3.7 Anhang
     

Der Anhang enthält alle Materialien, die für das Verständnis der Arbeit zwar nicht notwendig, aber hinreichend sind. Im Quellennachweis sind alle zur Erstellung der Arbeit benutzen Publikationen aufzulisten. Er ermöglicht es, einer Arbeit Quellen, Illustrationen, bestimmte Auswertungen (Auszählungen), vollständige Auflistungen von Beispielen beizugeben.

     
2.2.8 Literatur- und Quellenverzeichnis

     

Im Verzeichnis werden alle Quellen angegeben, die für die Arbeit Verwendung fanden. Die Auflistung erfolgt alphabetisch.

Bücher:

Angeführt wird der Autor mit Nachnamen und Vornameninitial, Doppelpunkt, Titel des Buches ggf. mit Untertitel, Punkt, Erscheinungsort und –jahr des Buches

Kugelmann, C.: Starke Mädchen - Schöne Frauen? Weiblichkeitszwang und Sport im Alltag. Butzbach 1996

Bei mehreren Autoren oder einem Herausgeber wird folgendermaßen verfahren:

Kröner, S./Pfister, G. (Hrsg.): Nachdenken über Koedukation im Sport. Ahrensburg 1985

Zeitschriftenartikel:

Angeführt wird der Autor, Doppelpunkt, der Titel des Beitrages, Punkt, In: Titel der Zeitschrift, Heftnummer, Erscheinungsjahr in Klammern, Seitenangabe

Hurrelmann, K.: Das Modell des produktiv realitätsverarbeitenden Subjekts in der Sozialisationsforschung. In: Zeitschrift für Sozialisationsforschung und Erziehungssoziologie 3 (1983), S. 91-103

Internetquellen:

Angeführt wird der Autor (wenn dieser der Internetseite zu entnehmen ist), Doppelpunkt, der Titel der Seite, URL (Uniform Resource Locator, d.h. die im Browserfenster erscheinende Adresse der aufgerufenen Internetseite), Datum des Abrufs aus dem Internet

Kriener, M.: Ecstasy: Wie gefährlich ist die Droge der neunziger Jahre wirklich? DIE ZEIT Nr. 26 vom 20.06.1997,http://www.drogeninfo.de/files/zeit-xtc.html,18.09.2000

       
3.2.9 Formblatt mit Schlusserklärung
      

Schlusserklärung

Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig und ohne fremde Hilfe verfasst und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel verwendet habe. Insbesondere versichere ich, dass ich alle wörtlichen und sinngemäßen Übernahmen aus anderen Werken als solche kenntlich gemacht habe.

…………………………………….                              ……………………………………

Unterschrift                                                                 Datum

Einverständniserklärung

Hiermit erkläre ich mein Einverständnis, dass diese Facharbeit der schulinternen Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

…………………………………….                              ……………………………………

Unterschrift                                                                 Datum

FachlehrerIn:                                 ……………………………………………………………

Ausgabetermin des Themas:                ……………………………………………………………

Abgabetermin der Arbeit:             ……………………………………………………………

Unterschrift SchülerIn:                           ……………………………………………………………

Unterschrift FachlehrerIn:            ……………………………………………………………

Diese Facharbeit wurde abgegeben am ……………………………………………...

Benotung: _____________ Punkte

___________________________________

Datum und Unterschrift FachlehrerIn

     
      
4. Hinweise zur Formatierung
    
4.1 Vorbemerkung
     

Die Bedeutung der Gestaltung von schriftlichen Facharbeiten wird häufig unterschätzt. Dabei gilt als oberstes Leitprinzip einer Arbeit die innere Konsistenz. Genauso wie eine Arbeit inhaltlich widerspruchsfrei sein sollte, so sollte sie auch in formaler Hinsicht einheitlich gestaltet sein. Hat man sich einmal für bestimmte Gestaltungsregeln entschieden, so ist diese Regel in der ganzen Arbeit durchgängig beizubehalten.

     
4.2 Äußeres Erscheinungsbild

     

Format

- DIN A4

- einseitig beschrieben

- fortlaufende Nummerierung

- Beginn der Seitenzählung mit der Titelseite (Die Beschriftung auf der Titelseite unterbleibt.)

Seitenränder

         - oben:                2,5 – 3,0 cm

         - unten:               2,5 – 3,0 cm

         - links:                 4 cm

         - rechts:     2 cm

Schriftbild

- Schriftart:          Times New Roman, Calibri oder Arial

- Schriftgröße:             12pt

- Zeilenabstand: 1,5 Zeilen

Überschriften

- Schriftgröße:             12 – 14pt (Abstufungen zwischen verschiedenen Graden
                                                        möglich)

- Schriftschnitt:            Fett

Absätze

- Ausrichtung:              Blocksatz (mit Silbentrennung)

Fußnoten

- Schriftgröße (Ziffer): im Text:               Ziffer:         9-10pt hochgestellt

                            am Seitenende:          Ziffer:         9-10pt hochgestellt

                                                       

Seitenanzahl

- Für die Facharbeit werden etwa 10 - 15 Seiten ohne Bildmaterial erwartet.

- Für die Besondere Lernleistung werden etwa 25 – 30 Seiten ohne Bildmaterial
   erwartet.

Die genannten Seitenanzahlen sind als Richtwerte zu sehen. Einzelheiten sind in jedem Fall mit der betreuenden Fachlehrerin/dem betreuenden Fachlehrer abzusprechen.

Heftung

Schnellhefter mit Klarsichtdeckel

5 Bewertung der Facharbeit
      

Die Bewertung der Facharbeit erfolgt nach folgenden Festlegungen:

  • 40% fachliche Bewertung
  • 40% Verteidigung
  • 20% Umsetzung der Formalien (Leitfaden)

Während der Erstellung der Facharbeit legt die betreuende Lehrerin/der betreuende Lehrer mindestens zwei Konsultationstermine fest, bei denen der Fortgang der Arbeit eingeschätzt und auf dem Anmeldeformular dokumentiert wird. Diese Ergebnisse fließen zu 20% in die fachliche Bewertung der Arbeit ein.  

Für die Arbeit ist durch die Betreuerin/den Betreuer eine verbale Einschätzung anzufertigen, aus der die Bewertung der Arbeit deutlich wird.

Die Gesamtbewertung wird als zusätzliche Klausurnote im entsprechenden Semester in dem Fach berücksichtigt.

Wird die Facharbeit im 2. Semester erstellt, kann sie in Absprache mit der Betreuerin/dem Betreuer zu einer Besonderen Lernleistung ausgebaut werden. Näheres regelt die APVO.

Tritt eine Schülerin/ein Schüler im 3. bzw. 4. Semester von der Einbringung einer Besonderen Lernleistung in die Gesamtqualifikation zurück, ist die Arbeit als umfangreichere Facharbeit zu bewerten.

    
     

Literatur- und Quellenverzeichnis für den vorliegenden Leitfaden

 

Dieser Leitfaden basiert auf folgenden Publikationen:

zu: 3.2.6. Zitieren:

http://www.mgh.schulnetz.hamm.de/service/downloads/leitfaden.pdf, 17.08.2011, S. 3 - 5

zu: 4.2.8. Literatur- und Quellenverzeichnis: http://www.mgh.schulnetz.hamm.de/service/downloads/leitfaden.pdf, Stand 17.08.2011, S. 5

Richard-Wossidlo-Gymnasium,  Ribnitz-Damgarten

http://www.tinohempel.de/info/info/facharbeit/fa_inhalt.htm, Stand 17.08.2011

Niederhauser, J.: DUDEN Die schriftliche Arbeit Ein Leitfaden zum Schreiben von Fach-, Seminar- und Abschlussarbeiten in der Schule und beim Studium. Mannheim 2000

   
    
    
    
    
     
     
    
     
      
      
      

Autorenschaft für den Leitfaden

Verfasser:                    Herr Dr. Burkhardt Loclair (2003/2004)

Aktualisierung:            Frau Bergholz (April 2017)

 

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